24.06.2016

Gilt auch im VVR und 3er-Tarif: Das neue Baden-Württemberg Ticket Young

Das bekannte Tarifangebot "Baden-Württemberg-Ticket" hat seit 12.06.2016 einen Ableger für Menschen, die jünger sind als 26 Jahre, erhalten. Fürs BWT Young zahlen Sie nur einen Einstiegspreis von 19,00 EUR (statt 23,00 EUR beim "normalen" BWT), jeder weitere Mitfahrer 1 - 4 kostet dann ebenfalls 5,00 EUR zusätzlich. Die Angebotskonditionen sind gleich zum Baden-Württemberg-Ticket, bitte beachten Sie aber, dass alle Mitfahrer ebenfalls jünger als 26 Jahre sein müssen. Das Ticket gilt wie das "normale BWT" auch in allen Verbundverkehrsmitteln im VVR. Nähere Infos zum Angebot erhalten Sie in der Angebotsberatung auf www.bahn.de .

Hier bekommen Sie das BWT Young derzeit im VVR:

- bei allen DB-Verkaufsstellen (DB-Automaten, Reisezentren)
- bei den Busfahrern von Südbadenbus, Südwestbus, Müller Reisen, Omnibus Fischinger und Stadbus Rottweil GmbH sowie Autoverkehr Wolpert

Ab dem 01.08.2016 bekommen Sie die Karte zusätzlich auch bei den Busfahrern von Schweizer Reisen und an den Automaten des Zweckverbands Ringzug.


26.04.2016

Neuer Wanderbus im Schlichemtal ab 01.05.2016

Im Zeitraum 01.05.2016 bis 31.10.2016 verlängert das Verkehrsunternehmen Maas aus Balingen gemeinsam mit dem Zollernalbkreis die Linie 38 an Sonn- und Feiertagen in das VVR-Tarifgebiet hinein über Rotenzimmern - Böhringen - Harthausen bis nach Epfendorf um das Wandergebiet Schlichemtal in seiner vollen Länge zu erschließen. Es werden drei Fahrtenpaare angeboten.
Fahrgäste mit Naldo-Fahrkarten beachten bitte, dass zur Weiterfahrt über Rotenzimmern hinaus in Richtung Epfendorf eine VVR-Fahrkarte erforderlich ist. Im Bus werden EinzelTickets, TagesTickets Single und TagesTicket Gruppe angeboten. Fahrgäste mit VVR-Fahrkarte benötigen zur Weiterfahrt ab Rotenzimmern in Richtung Schömberg eine Fahrkarte des Naldo-Tarifs, diese werden ebenfalls im Bus angeboten. Bitte nennen Sie beim Einstieg Ihr genaues Fahrtziel. Von/nach Epfendorf bestehen zudem Fahrmöglichkeiten mit den Rufbussen der SBG SüdbadenBus GmbH (Linie 7444) in Richtung Rottweil oder Oberndorf.

An den anderen Wochentagen verkehrt die Linie 38 auch, bleibt allerdings im Zollernalbkreis und fährt nach Rosenfeld. Rotenzimmern, Böhringen, Harthausen erreichen Sie dann weiterhin mit den Bussen und Rufbussen der Linie 34/35 der Omnibus Fischinger GmbH, Epfendorf mit den Linien 34/35 und 7444.

Hier geht es zum Fahrplan der Linie 38
 
 

Zahlungsvorbehalte für Eigenanteile im Schülerverkehr

Zur Zeit fordert eine Initiative „Eltern für Elternrechte“ die Eigenanteilszahler der MonatsCards Schüler dazu auf, eine Erklärung eines Zahlungsvorbehaltes bzgl. ihrer Schülerbeförderungskosten abzugeben.

Hintergrund ist eine vor dem Verwaltungsgericht Sigmaringen eingereichte Klage bzgl. der Erhebung von Eigenanteilen bei den Schülerbeförderungskosten gegen den Landkreis Tübingen. Das Gerichtsverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Die Klägervertreter gehen davon aus, dass die Eltern bislang zu Unrecht über die Eigenanteile an den Schülerbeförderungskosten beteiligt wurden, die aus Sicht der Kläger das Land hätte tragen müssen.

Der Landkreistag Baden-Württemberg hat mit einem Rundschreiben vom 17.02.2016 zu der Kampagne der Elterninitiative Stellung genommen und weist darauf hin, dass vom Landesgesetzgeber eine finanzielle Beteiligung der Eltern an den Schülerbeförderungskosten im Rahmen der Satzungen der Stadt- und Landkreise über § 18 Abs. 2 FAG abgedeckt ist. Diese Ermächtigungsgrundlage berechtigt die Stadt- und Landkreise ausdrücklich, durch Satzung u.a. Höhe und Verfahren der Erhebung eines Eigenanteils oder der Gewährung eines Zuschusses zu bestimmen. Insgesamt ist davon auszugehen, dass sich die Satzungsregelungen der Stadt- und Landkreise zur Schülerbeförderungskostenerstattung innerhalb des gesetzlich festgelegten und richterlich auch bestätigten Rechtsrahmens des § 18 Abs. 2 FAG bewegen.

Die Verpflichtung der Eltern zur Zahlung von Eigenanteilen ergibt sich nach wie vor aus geltendem Satzungsrecht.

Die Vorbehaltserklärung entfaltet somit keine unmittelbare Rechtswirkung. Daher sind die Vorbehaltszahlungen allenfalls nach Abschluss des Gerichtsverfahrens und in Abhängigkeit des Ausgangs ggf. von Relevanz.

Bitte beachten Sie, dass der Verkehrsverbund bzw. die vom Verkehrsverbund beauftragten Dienstleister die Eigenanteile im Auftrag der Schulträger einziehen. Der Verkehrsverbund ist daher nicht der richtige Adressat für eingehende Zahlungsvorbehalte, sondern der jeweilige Schulträger. Beim Verkehrsverbund bzw. seinen beauftragten Dienstleistern eingehende Erklärungen über Zahlungsvorbehalte werden bei bis auf Weiteres gesammelt und im Bedarfsfall den Schulträgern zur Verfügung gestellt.

Wir bitten um Verständnis, dass dahingehend keine gesonderte Eingangsbestätigung versendet wird.


Bei Fragen steht der Ihnen zuständige Schulträger bzw. bei den kreiseigenen Schulen das zuständige Schulsekretariat zur Verfügung.


 

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